Renate Sattler
Foto B. Luge
Lesung am 22. September um 19:30 Uhr
Renate Sattler liest aus ihrer Kriminalerzählung "Seeadlerin"

Anlässlich der Lesereihe zum 150. Geburtstag von Hedwig Courths-Mahler des Vereins "Akzente" liest die Magdeburger Autorin und Vorsitzende des Landesverbandes deutscher Schriftsteller Sachsen-Anhalt aus ihrer in diesem Monat erschienenen Kriminalerzählung "Seeadlerin".
Bekannt ist Renate Sattler für Erzählungen und Gedichte, in denen sie einen Bogen von ihrer Heimat im nördlichen Sachsen-Anhalt bis zur anderen Seite der Erde spannt, vor allem zu Indianern Nordamerikas. In ihrem Roman "Risse im Gesicht" erzählt sie eine Familiensaga, die ein ganzes Jahrhundert einfängt. Mit "Seeadlerin" wagt sich Renate Sattler erstmals in den Bereich der Unterhaltungsliteratur.
Philomena Groddeck begegnet in der Heideklinik jenem Menschen, dem sie den Verlust ihrer Existenz "verdankt". Er und seine Familie beherrschen die Ostseeinsel, von der sie kommt. Den Huykaufs gehören Hotels, Kaufhäuser und Land. Wer ist hier Täter, wer wird zum Opfer? Die Grenzen verwischen sich, und wie es ausgeht, erfahren Sie am 22. September um 19:30 Uhr in der Galerie Brandsanierung.
Donnerstag, den 31.August 2017, um 19.30 Uhr

Zum Reformationsjubiläum
Julius Pflug. Bischof von Naumburg-Zeitz - Wegbereiter der Versöhnung in der Reformationszeit
Vortrag mit Roland Rittig/Zeitz

Pflug gehört er zu den bedeutendsten sowie geistig herausragenden Männern im Bereich von Kirche und Politik in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich.
Seine Aktivitäten im Sinne der Einheit der Kirche sowie die Tiefe und Gründlichkeit seiner Gedanken dürften Pflug einen bleibenden Platz unter den zeitgenössischen Geistern sichern
Zuvor kann die Ausstellung Schülerarbeiten der Neustadtschule besichtigt werden. (ab 18.30 Uhr ist jeweils geöffnet)
Eine Jury konnte heute unter Schirmherrschaft der Sparkasse Burgenlandkreis 20 Einzelpreisträger und drei Kurspreisträger ermitteln. Darüber freuen wir uns alle sehr.
Achtung! Programmänderung!
Krankheitsbedingt muss der für Donnerstag, den 11. August 2017 geplante Vortrag mit Julia Gabler
„ Ich kann zwar woanders mehr Geld verdienen, aber das eigentliche Leben findet leider immer noch hier statt“ - Wie gelingt Anwesenheit nach der Industrie?
abgesagt werden.
Der Vortrag wird am Freitag, den 08. September 2017, 19.30 Uhr im Kunst- und Kulturprojekt BRAND-SANIERUNG nachgeholt.
Sie sind dazu herzlich eingeladen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Freitag, 15.9.2017 Uhr bis Freitag, 20.10.2017

Die 2015 in der BRAND-SANIERUNG gezeigte Ausstellung „ Das Hohelied Salomonis“ wird im September während der Mauritiustage in der Offenen Kirche St. Moritz in Halle gezeigt
im Rahmen der 4.HALLESCHEN MAURITIUSTAGE

Tragendes Band der Mauritiustage ist eine Ausstellung verschiedener Künstler, die sich durch die poetische Kraft des biblischen Hoheliedes der Liebe inspirieren ließen und sich intensiv mit diesem biblischen Text beschäftigt haben.
Im Gesamt der Ausstellung verbinden sie unterschiedliche Genres und Epochen miteinander und treten in einen fruchtbaren Dialog.
In den weiteren Veranstaltungen geht es u. a. um eine fundierte und aktuelle Deutung von Liebe und Sexualität aus theologischer und spiritueller Sicht sowie um höchst verschiedene literarische Ausdrucksformen erotischen Begehrens.
Zum Programm
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Fotos / Knut Müller
10.August bis 3. Oktober 2017

Grenzen überschreiten - Schülerarbeiten Neustadtschule

Das Kunst-und Kulturprojekt BRAND-SANIERUNG verfolgt von Anfang an einen ganzheitlichen Ansatz, der auf drei Säulen gestellt ist: Ästhetik, Bildung und Soziales.
Nicht nur professionellen Künstlern bietet die BRAND-SANIERUNG eine Plattform, sondern auch nicht-arrivierten jungen Künstlern und Schülern. Hier hat sich die enge Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region bewährt, vornehmlich die mit denen im Stadtquartier der Neustadt, dem sozial schwächsten Gebiet der Stadt mit dem höchsten Anteil an Jugendlichen und Migranten.
Mit der Ausstellung "Grenzen überschreiten" ist die Neustadtschule eingeladen, ihre besten Schülerarbeiten und das Graffiti-Projekt "Toleranz zeigt Farbe!" der Öffentlichkeit vorzustellen.
Seit 01.06.16 ist die Neustadtschule Träger des Titels "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" und hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich aktiv gegen Diskriminierungen und Ausgrenzungen jeglicher Art einzusetzen.

Donnerstag, den 10. August 2017, um 19 Uhr
Vernissage der Ausstellung hervorragender Schülerarbeiten Neustadtschule

Flyer
Freitag, den 11.August 2017, um 19.30 Uhr

"Ich kann zwar woanders mehr Geld verdienen, aber das eigentliche Leben findet leider immer noch hier statt" - Wie gelingt Anwesenheit nach der Industrie?
Vortrag mit Dr. Julia Gabler/ Sozialwissenschaftlerin

Die ethnografische Studie untersucht zwei ehemalige, mittelgroße Industriestädte in Ost- und Westdeutschland unter den Bedingungen von Schrumpfung. Was ist eigentlich Schrumpfung?
Was ist Niedergang? Und was ist Umbruch? Die Autorin sucht Akteure auf, die nicht abwandern, sondern die Geschicke der Stadt mitgestalten und anwesend sind.
Die ethnografischen Erzählungen liefern Einblicke in den umbrechenden und umgebrochenen ost- und westdeutschen Stadtalltag.
Wie unterschiedlich der Abschied von der einst prosperierenden Industriestadt verarbeitet wird, zeigt die Autorin u.a. an zwei Kneipen, einem Bistro und einem Eiscafé.
Neben unterschiedlichsten Akteuren, (u.a. eine Künstlerin, eine Lehrerin, der Oberbürgermeister) interessieren die Autorin Orte und Räume, die für das Miteinander einer Stadt relevant sein können. Die Kneipe ebenso wie der Marktplatz als klassischer Ort städtischer Öffentlichkeit. Deutlich wird, dass die Konkurrenzen und Wachstumsorientierungen in einer schrumpfenden Stadt nicht weniger sind, und sich hier wie dort in spezifischer Manier entfalten: als soziale Gemeinschaft, die das Vergangene konserviert, um neue Anschlüsse zu entwickeln oder als heterogene Gesellschaft, in der Vielfalt gerade keine gemeinsame Grundlage zulässt.

9. Mai 2017 19 Uhr

Mythos Uta
Vortrag mit Jens-Fietje Dwars




1. April – 28. Mai 2017

Ausstellung „Mythos Wasser“
Angelika Flaig - Installationen und Lithographiezyklen

Vernissage: Sonntag 1. April 2017, 15.00 Uhr

Begrüßung: Christina Simon, Brand-Sanierung
Einführung: Dr. Irmgard Sedler (Museen der Stadt Kornwestheim)
Musik: Ulrike Stortz spielt Stücke für Violine von Adriana Hölszky

Midissage: Sonntag 30. April 2017, 15.00 Uhr -„Suggestionen oder wie man im Schlaf die Zeiten tötet …“
Hommage an Günter Ullmann - Lesung mit Musik
Angelika Flaig und Scott Roller, Violoncello

Zur Bildergalerie

Abb.: Herr Reinmar von Zweter, Manessische Liederhandschrift, 13.Jh.
Freitag am 10. März 2017, um 19.30 Uhr

Die Geschichte der Buchkunst von den Karolingern bis zu den Stundenbüchern des Herzogs von Berry
Bildvortrag mit Caroline Karl/Universität Jena

Präsentation des Almanachs BRAND-SANIERUNG 13/14
Jahrgang 2014/15
mit Jens-Fietje Dwars und dem Verlag Ille & Riemer


Die Ausstellung „Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat“ mit Schülerarbeiten des Goethegymnasiums ist an diesem Abend letztmalig zu besichtigen