Achtung! Programmänderung!
Krankheitsbedingt muss der für Donnerstag, den 11. August 2017 geplante Vortrag mit Julia Gabler
„ Ich kann zwar woanders mehr Geld verdienen, aber das eigentliche Leben findet leider immer noch hier statt“ - Wie gelingt Anwesenheit nach der Industrie?
abgesagt werden.
Der Vortrag wird am Freitag, den 08. September 2017, 19.30 Uhr im Kunst- und Kulturprojekt BRAND-SANIERUNG nachgeholt.
Sie sind dazu herzlich eingeladen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
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Fotos / Knut Müller
10.August bis 3. Oktober 2017

Grenzen überschreiten - Schülerarbeiten Neustadtschule

Das Kunst-und Kulturprojekt BRAND-SANIERUNG verfolgt von Anfang an einen ganzheitlichen Ansatz, der auf drei Säulen gestellt ist: Ästhetik, Bildung und Soziales.
Nicht nur professionellen Künstlern bietet die BRAND-SANIERUNG eine Plattform, sondern auch nicht-arrivierten jungen Künstlern und Schülern. Hier hat sich die enge Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region bewährt, vornehmlich die mit denen im Stadtquartier der Neustadt, dem sozial schwächsten Gebiet der Stadt mit dem höchsten Anteil an Jugendlichen und Migranten.
Mit der Ausstellung "Grenzen überschreiten" ist die Neustadtschule eingeladen, ihre besten Schülerarbeiten und das Graffiti-Projekt "Toleranz zeigt Farbe!" der Öffentlichkeit vorzustellen.
Seit 01.06.16 ist die Neustadtschule Träger des Titels "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" und hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich aktiv gegen Diskriminierungen und Ausgrenzungen jeglicher Art einzusetzen.

Donnerstag, den 10. August 2017, um 19 Uhr
Vernissage der Ausstellung hervorragender Schülerarbeiten Neustadtschule

Flyuer
Freitag, den 11.August 2017, um 19.30 Uhr

"Ich kann zwar woanders mehr Geld verdienen, aber das eigentliche Leben findet leider immer noch hier statt" - Wie gelingt Anwesenheit nach der Industrie?
Vortrag mit Dr. Julia Gabler/ Sozialwissenschaftlerin

Die ethnografische Studie untersucht zwei ehemalige, mittelgroße Industriestädte in Ost- und Westdeutschland unter den Bedingungen von Schrumpfung. Was ist eigentlich Schrumpfung?
Was ist Niedergang? Und was ist Umbruch? Die Autorin sucht Akteure auf, die nicht abwandern, sondern die Geschicke der Stadt mitgestalten und anwesend sind.
Die ethnografischen Erzählungen liefern Einblicke in den umbrechenden und umgebrochenen ost- und westdeutschen Stadtalltag.
Wie unterschiedlich der Abschied von der einst prosperierenden Industriestadt verarbeitet wird, zeigt die Autorin u.a. an zwei Kneipen, einem Bistro und einem Eiscafé.
Neben unterschiedlichsten Akteuren, (u.a. eine Künstlerin, eine Lehrerin, der Oberbürgermeister) interessieren die Autorin Orte und Räume, die für das Miteinander einer Stadt relevant sein können. Die Kneipe ebenso wie der Marktplatz als klassischer Ort städtischer Öffentlichkeit. Deutlich wird, dass die Konkurrenzen und Wachstumsorientierungen in einer schrumpfenden Stadt nicht weniger sind, und sich hier wie dort in spezifischer Manier entfalten: als soziale Gemeinschaft, die das Vergangene konserviert, um neue Anschlüsse zu entwickeln oder als heterogene Gesellschaft, in der Vielfalt gerade keine gemeinsame Grundlage zulässt.

9. Mai 2017 19 Uhr

Mythos Uta
Vortrag mit Jens-Fietje Dwars




1. April – 28. Mai 2017

Ausstellung „Mythos Wasser“
Angelika Flaig - Installationen und Lithographiezyklen

Vernissage: Sonntag 1. April 2017, 15.00 Uhr

Begrüßung: Christina Simon, Brand-Sanierung
Einführung: Dr. Irmgard Sedler (Museen der Stadt Kornwestheim)
Musik: Ulrike Stortz spielt Stücke für Violine von Adriana Hölszky

Midissage: Sonntag 30. April 2017, 15.00 Uhr -„Suggestionen oder wie man im Schlaf die Zeiten tötet …“
Hommage an Günter Ullmann - Lesung mit Musik
Angelika Flaig und Scott Roller, Violoncello

Zur Bildergalerie

Abb.: Herr Reinmar von Zweter, Manessische Liederhandschrift, 13.Jh.
Freitag am 10. März 2017, um 19.30 Uhr

Die Geschichte der Buchkunst von den Karolingern bis zu den Stundenbüchern des Herzogs von Berry
Bildvortrag mit Caroline Karl/Universität Jena

Präsentation des Almanachs BRAND-SANIERUNG 13/14
Jahrgang 2014/15
mit Jens-Fietje Dwars und dem Verlag Ille & Riemer


Die Ausstellung „Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat“ mit Schülerarbeiten des Goethegymnasiums ist an diesem Abend letztmalig zu besichtigen