STIMMEN ZUM PROJEKT

Gästebuch

Der Gedanke liegt nahe, dass das Projekt nicht nur das Elfenbeindasein der Kultur, sondern gleichsam den Dornröschenschlaf der Pädagogik kritisiert.
Eva Urbansky (Weißenfels)

Die zahlreich erschienenen Gäste konnten sich davon überzeugen, dass Begeisterung und Klarsicht kein Widerspruch sein muss. Alle Beteiligten der Gesprächsrunde machten deutlich, dass Kultur nichts sein darf, zu finden nur in Institutionen wie Museen, Galerien, Theatern usw., sondern das sie unser ganzes Leben betrifft.
Uta Hauthal(Dresden)

Mit besonderer Freude hörte ich „Weggefährten“ zu, die sich angeregt von Bildern Christina Simons zur Formulierung ihrer „beschaulichen“ Gedanken verführen ließen. Mit dieser Art Rezeption empfand ich die große Freiheit und Befreiung, die in Ausbildung und Beruf.
Verpönt und verboten war eigene kritische, hinterfragende Auslegung alter und neuer Musik. Nur nachweisliche Aussagen des Künstlers über sein Werk durften hermeneutisch verwendet werden. So fehlten bzw. verkümmerten Argumentationsfähigkeit, Endeckerfreude und jegliche individuelle Gefühlsäußerung der Rezipienten. Klar erkannte ich in dieser abschließenden Lesung meine Erlösung von geistigen Zwängen, Angst, Enge, Unsicherheit und Doppelzüngigkeit.
Cordula Gutjahr(Spergau)

Elisabeth
Elisabeths Name „Sie schwört bei Gott“ ist Programm. Doch diese höchste Orientierung wendet sich hinab zu den Verzweifelten und Hilflosen, umgreift mit weit geöffneten Armen und hilfreichen Händen in ihrem liebenden Herzen tausendfach menschliche Not. Diese Botschaft prägt mit jedem Schnitt des Messers ins Linoleum die tiefsinnige Aussage der Bilder und lässt das Herz des Betrachters zugleich höher schlagen, weil es herausgelöst wird aus den verwirrenden Lebensstrichen - und Verstrickungen in die klare Farbharmonie neuer schöner Lebensmöglichkeiten. Dass man das tragische und schwere frühvollendete Leben der Elisabeth von Thüringen mit einem gelösten Lächeln betrachten darf, ist Ihnen zu danken, liebe Frau Christina Simon.
Oda Beuschel(April 2007)
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Abwechslung im Deutschunterricht
Die Schüler der Klasse FOG 07 (Fachoberschule für Gestaltung) der Berufsbildenden Schulen Weißenfels besuchten kürzlich im Rahmen des Deutschunterrichtes die Ausstellung "Prometheus 1982" in der Novalisstraße 13, der so genannten Brandsanierung. Das Projekt wurde 1982 anlässlich des 150-jährigen Todestages von Goethe ins Leben gerufen. Ursprünglich waren 30 Druckgrafiken und zahlreiche Texte zu sehen. In Weißenfels wurden nur einige wenige Druckgrafiken ausgestellt. Eine Kunstausstellung ist immer Geschmacksache, so gab es auch die unterschiedlichsten Meinungen in der Klasse. Ohne Erklärungen unserer Deutschlehrerin zum Prometheus-Mythos hätten wir die Bilder kaum verstanden. Einige fanden es langweilig, andere waren begeistert. Wiederum ein Teil der Jugendlichen genoss die Ausstellung, weil sie spannend und informativ war. Dass sich die Ausstellung in der Nähe befand und kostenfrei war, begrüßten sie auch. Kristin Steineke, Weißenfels
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